ich könnte es tun. jetzt. laut und lange. schreien.
doch dann würde sich mein mitbewohner fragen was los sei.
und ich mache sowas nicht.
aber so könnte ich vielicht das geschrei in meinem kopf übertönen.
oder die stille. oder beides. ich hätte lust alles zusammenschlagen, wenn ich die kraft dazu hätte. aber ich fühle mich wie in einem schwimmbecken voller Gelatine in dem ich egal mit welcher anstrengung ich versuche oben zu bleiben einfach langsam tiefer sinke. am liebsten würde ich mich hier gleich auf den dreckigen boden legen. neben meinem unaufgeräumten bett und zwischen dem ganzen chaos. aber so sieht auch etwa in meinem herzen und meinem kopf aus. wobei, das stimmt nicht. das herz ist ruhig. bis auf ein par anfälle in denen es mir anscheinend zeigen will das es noch da ist und mich mit ohn ersichtlichen durch und durch mit traurigkeit erfüllt. aber im moment schweigt es. und ich weis nicht ob es noch da ist. ich will aufräumen. doch dann kommt wieder diese gelatine ins spiel, die mich jede bewegung das zig fache an kraft kosten lässt. also lasse ich es. und flüchte
und komme zurück und bin wieder im gleichen alten zeug. und bleibe. und hoffe. da sich die umstände ändern. soll doch etwas anderes oder auch jemand andres schauen das es mit wider besser geht, dass ich mewin leben in den griff bekomme. ich habe tusendmal versucht was zu änder. und es hat tausendmal geklappt. und immer war ich wider in dieser situation in der ich denke: " scheisse, es sollte mir doch gut gehen!" und: "fuck! fuckfuckfuckfuckfuckfuck!".
Ich will wieder einen job, dan weis ich wa nicht gut ist. kann dem cheff, dem blöden kerl die schuld geben das er ein arschloch ist und das mein leben scheisse ist. und wen er und dieser job nicht wäre alles frühlingsblumenwiesefrischverliebt-gut, super, toll, perfekt!
Und jetzt wo ich eigentlich alles habe das es mit gut geht und nicht sagen kann was besser sein könnte, würde ich am liebsten meinen neuen laptop der schon eine halbe woche nach erhalt einen defekt hat, gegen die wand schmettern.
Dienstag, 10. März 2009
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