Donnerstag, 4. Dezember 2008

Ein Mann wollte...

über die Strasse gehen.
Er schaute nach links, schaute nach rechts und setzte sich in Bewegung.
Als er etwa in der Mitte der Strasse war und noch mal ein Blick nach links richtete, dachte er:“oh, den sah ich aber n…“ …PFLATSCH.
Als er nach drei Monaten immer noch nicht aus dem Komma aufgewacht war dachte er: „hmm“.
Als er dann nach vier Monaten doch aufwachte, dachte er:“ah“.
Das änderte sich jedoch, als er zum Bad ging und er sah dass er tot war. Denn auf seiner Stirn Stand in dicken schwarzen Lettern: „tot“.
„Und Jetzt?“ fragte er sich.
Diese Frage löste sich auch bald, als ihm ein etwas verpixelter Engel erschien welcher ihm erklärte, er müsse nur in den Aufzug zum Himmel steigen, sich aber von den offenen Gullideckeln in acht nehmen, denn wenn man da runterfalle, lande man in der Hölle.
Also machte er sich auf den Weg, den Aufzug zu suchen, schaute aber immer genau auf den Boden um nicht noch in die Hölle zu kommen. Er suchte und suchte, begegnete ab und zu anderen Toten, die er an dem Aufdruck auf der Stirn erkannte, aber fand diesen gottveradammten Aufzug nicht. Er suchte und suchte, lief und lief. Nervte sich, das er kein Auto oder Fahrrad nehmen konnte, denn tote können bekanntlich nicht Velo oder Auto fahren. Langsam wurde er müde, was ihn verwunderte, denn er war ja tot.
Als er dann zum Schluss ganz verzweifelt umherirrte, stolperte und durch ein Gulli fiel, sah er während dem Fall in das Dunkle Loch den Aufzug. Direkt über seinem Kopf.

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